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Frank Matthus
wurde am 14. 02. 1964 in Berlin geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule Ernst Busch Schauspiel. Sein erstes Engagement führte ihn an das Berliner Ensemble, wo er u.a. den Moritatensänger in der „Dreigroschenoper“ von Brecht/Weill und den Schweizer Kas in „Mutter Courage“ (Brecht) spielte. Mit der „Dreigroschenoper“ gastierte Matthus in Israel und Südamerika. In der Meisterklasse des Berliner Ensemble studierte er Regie.
Bereits im zweiten Studienjahr holte ihn Bernd Böhlich für eine Hauptrolle für die Krimiserie „Polizeiruf 110“. Schauspielerischer Höhepunkt war ein Engagement an das Kinostudio Riga / Lettland, wo Matthus in der zweiteiligen Kinoproduktion „Der Klavierspieler“ die Titelrolle übernahm.
1990 machte Matthus seine erste Schauspielregie. Er war von 1990 – 96 am Brandenburger Theater als Regisseur und Schauspieler engagiert, im letzten Jahr als amtierender Oberspielleiter. 1996 wechselte er als Schauspieldirektor an die vereinigten Bühnen Gera/Altenburg. Matthus debütierte in Brandenburg bereits mit „Die Hochzeit des Figaro“ (Mozart) auch als Opernregisseur. 1993 inszenierte er für die Kammeroper Schloss Rheinsberg in einer aufwendigen Open-Air Produktion „Il ritorno di Ulysse in patria“ (Monteverdi) und in den Jahren ´95/´96 „Lucia di Lammermoor“ (Donizetti) und „Rigoletto“ (Verdi) für die Canadien Opera Company in Toronto/Canada. Seit 2001 arbeitet Matthus freischaffend.
Matthus´ Werkliste umfasst über 70 Inszenierungen. Sein beruflicher Weg führte ihn neben den Festengagements in Brandenburg bzw. Gera/Altenburg an Theater wie das Staatstheater Cottbus, Chemnitz, Bautzen, Bern (Schweiz), Hof, Flensburg, Krefeld. Seit 2001 arbeitet Matthus auch regelmäßig für das Eurostudio Landgraf, wo seine Inszenierungen „Hexenjagd“ (2004) von Arthur Miller und „Schachnovelle“ (2007) nach Stefan Zweig den jeweils Ersten Inthega-Preis für die beste deutschsprachige Tourneeinszenierung des Jahres gewannen.
Unter dem Pseudonym Anton Perrey hat Matthus Texte für Theater geschrieben. Aus dem Buch „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende hat er ein Opernlibretto geschaffen, dass im April 2004 an den Theatern in Weimar und Trier uraufgeführt und bisher an den Theatern in Hagen und Linz (Österreich) nachgespielt wurde.
Seit 1996 ist Matthus als Gründungsmitglied Künstlerischer Leiter des Theatersommers Netzeband. Mit der von ihm stark bearbeiteten Fassung von "Macbeth" wird dort das Synchrontheater erfunden (nähere Informationen unter www.theatersommer-netzeband.de). Die Stückfassungen der Nibelungen-Trilogie der Jahre 2008-10 schreibt er selbst. Seit 2005 leitet er das Projekt auch als Festivalmanager. 2010 gründete Matthus mit befreundeten Künstlern die Fontanefestspiele Neuruppin, die seit her im Rhythmus von zwei Jahren in Neuruppin stattfinden.
Seit September 2014 ist Matthus Künstlerischer Direktor der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Zu seiner Konzeption gehören neben der Förderung junger Sänger und den tradierten Formaten der Kammeroper auch die Entwicklung neuer Opern im Sinne einer Renaissance der dramaturgischen Form der Oper. So wurde im Sommer 2015 mit großem Erfolg beim Publikum die Oper ADRIANA von Elke Heidenreich und Marc-Aurel Floros uraufgeführt.

Frank Matthus ist Vater von vier Kindern und lebt in Netzeband.

 
                 
 
 
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